Grundsteinlegung für die Sporthallen Heide-Ost

Am Nachmittag nehme ich an der Grundsteinlegung der Sporthallen im Schulzentrum Heide-Ost teil. Viele der Anwesenden, insbesondere die Schülerinnen und Schüler, verfolgen die Veranstaltung mit einem lachenden und einem weinenden Auge.

Denn zum einen bedeutet die Grundsteinlegung, dass nun mit dem Hochbau begonnen werden kann.  Damit liegt man einigermaßen im Zeitplan. Zum anderen ist es nun fast vier Jahre her, dass die Sporthallen durch Brandstiftung abgebrannt sind. Endlich gibt es Licht am Ende des Tunnels.

In seiner Rede bedankt sich Gerhard Thomas, Schulleiter des Gymnasiums Heide-Ost, bei den Schülerinnen und Schülern, den Eltern und dem Schulträger für die Geduld und die Unterstützung. Die vergangenen Jahre seien oft „zäh und unerträglich“ gewesen. Die Teilnahme der Schülerinnen und Schüler am Sportunterricht sei mit großem Aufwand verbunden – in einer normalen Schulwoche bedeute das 35 Busfahrten zu verschiedenen Sportstätten.

Wenn man im Zeitplan bleibt, dann stehen die Turnhallen den Schülerinnen und Schülern im Herbst 2019 zur Verfügung – fünf Jahre oder eine halbe Schülergeneration nach dem Brand. In dem Prozess, die dem Baubeginn vorausging, hat es eine ganze Reihe von Verzögerungen gegeben. Zunächst wurden beide Hallen abgerissen, ohne dass mit dem Neubau begonnen worden wäre. Daraus resultierte ein Streit mit der Versicherung. Erst vor kurzem hat sich die Stadt mit der Versicherung einigen können.

Schulleiter Thomas und seine Schülerinnen und Schüler jedenfalls sind erleichtert, dass nun gebaut wird. Und so überwiegt langsam die Vorfreude darauf, dass die Hallen zum Schuljahr 2019/20 wieder benutzt werden können.