Dialog

Auf dieser Seite werde ich anonymisierte Dialoge veröffentlichen, die für Alle interessant sein könnten.

Leserbrief in der DLZ

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Hallo Oliver,

ich habe heute ca. 17:00 Uhr einen Anruf der DLZ bekommen.

Frau W. erklärte mir, dass mein Leserbrief nur gedruckt wird, wenn ich den Satz „Herr Schmidt-Gutzat führt einen sauberen und fairen Wahlkampf“ herausnehme. Sie meinte, dass würde dann ja bedeuten, dass Herr Stecher keinen sauberen und fairen Wahlkampf führen würde. Ich habe ihr gesagt, dass das doch so ist und sie wüsste es doch auch.

Nun wird mein Leserbrief nachmals gekürzt und dann am Mittwoch bzw. am Donnerstag gedruckt

Gruß und schönen Abend
C.

Meine Antwort


Hallo C.,

vielen Dank für deine Mail, in der du den tendenziösen Umgang der DLZ mit Leserbriefen beschreibst. Darauf muss man erst einmal kommen, aus der positiven Bewertung meines Kampagnenstils abzuleiten, hierin läge eine Diskreditierung der Wahlkampfhandlungen des Mitbewerbers, ohne dass dieser mit einem Wort erwähnt wird. Der Sinn und Zweck ist schnell klar: Die Dame von der DLZ wollte damit Dein positives Bekenntnis zu mir unterbinden. Leserbriefe, in denen die Meinung des Verfassers zum Ausdruck gebracht werden soll, werden auf diese Weise sinnentleert.

Etwas ähnliches ist mir bei der öffentlichen Kandidaten-Vorstellung im Stadttheater passiert. Als ich vor dem Beginn am Eingang die Gäste des Abends begrüßte – was von diesen sehr positiv aufgenommen wurde – , wurde ich von Bürgervorsteher Stumm und dem Gemeindewahlleiter Lorenz gebeten, dies zu unterlassen. Sie sahen die Chancengleichheit gefährdet, weil die anderen beiden Bewerber die Gäste nicht begrüßten. Mein Einwand, auch die anderen beiden Bewerber könnten es mir gleich tun, wurde nicht akzeptiert. Ich wurde förmlich vom Eingang weggeführt.

In wenigen Stunden wissen wir, ob solche Skurrilitäten sich auf das Wahlergebnis ausgewirkt haben und wie die Stichwahl ausgegangen ist. Die letzten Tage der Wahlkampagne haben mir viel Zuversicht gegeben.

Viele Grüße
Dein Oliver

Ich finde diesen Text sollten einfach mehr Menschen lesen.

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Darf ich Ihren Text, also diesen bei Ulf Stecher (Facebook) einfügen?

Also bei Facebook auf der Seite von Ulf Stecher-Ihr Heider Bürgermeister.

Die etwas andere Bürgermeister-Wahlkampagne: „Nahe bei den Menschen“ und „sorgsamer Umgang mit den Medien Der direkte und persönliche Kontakt mit den Menschen in Heide hat mir im ersten Wahlgang fast jede zweite Wählerstimme gebracht. Die Präsenz in den Zeitungen und sozialen Medien spielten hingegen keine große Rolle.“

Gemeint ist dieser Standpunkt. (Anmerkung der Webredaktion)

In der knappen Zeit der Stichwahlkampagne setze ich daher auf eine konsequente Fortsetzung dieses Erfolgsrezeptes. Denn jede Stimme zählt! u.s.w.

Ich finde diesen Text sollten einfach mehr Menschen lesen.

Ulf Stecher ist für mich der arroganteste Mensch den ich kenne. Und ich kenne ihn schon lange.

Schöne Grüße
B. N.

Meine Antwort


Liebe Frau N.,

vielen Dank für Ihre Mail. Ich freue mich, dass Ihnen mein „Standpunkt“ gefällt. Auch ich finde, dass möglichst viele Wählerinnen und Wähler erfahren sollten, welchen inhaltlichen Ansatz ich mit meiner Wahlkampagne verfolge, nämlich dass ein Bürgermeister in erster Linie für die Bürgerinnen und Bürger da ist. Das geht nach meiner Meinung schon aus dem Wort „Bürgermeister“ hervor.

Die vielen Besuche an den Haustüren waren zwar anstrengend – Heide ist ganz schön groß – und doch auch sehr befriedigend. Ich habe dabei so viele positive, warmherzige, fürsorgliche und wertschätzende Menschen kennengelernt und mich mit ihnen oft über ihre – manchmal ganz andere – Sicht auf die Dinge des Lebens unterhalten. Diese offenen und vorurteilsfreien Gespräche mit interessierten und meinungsstarken Menschen waren für mich immer ein Gewinn. Sie haben das Verständnis füreinander gestärkt.

Meine Wahlkampagne lebt davon, dass möglichst viele Multiplikatoren wie Sie meine Gedanken, meine Ziele und Vorstellungen für Heide, möglichst oft anderen Gesprächspartnern mitteilen oder auf anderem Wege verbreiten. Daher freue ich mich über Ihre Idee, meine Standpunkte an möglichst viele Menschen heranzutragen. Für Ihre Unterstützung bedanke ich mich herzlich.

Herzliche Grüße
Ihr Oliver Schmidt-Gutzat

Wir wünsche Ihnen ( und uns Heidern) , dass Sie der neue Bürgermeister werden.

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Hallo Herr Schmidt – Gutzat,
ich habe mein Kreuz schon gemacht und hoffe sehr, dass wir uns mit Ihnen am Sonntag freuen können.

Vor einigen Wochen standen Sie auch bei uns vor der Tür und ich war so verblüfft und überrascht über diese nette Geste und dieses offene Auftreten. Am Marktstand haben wir uns dann auch an einem Samstag unterhalten und wir haben das Gefühl, Sie sind einer von uns. „Der Bürgermeister“ merkt, dass sein Posten in Gefahr ist und wird unfair. Bei einem Gespräch am Sonntag, als er seine Runde gemacht hat, wurde mir noch einmal deutlich, dass ich das Kreuz an der richtigen Stelle gemacht habe.

Wir wünsche Ihnen ( und uns Heidern) , dass Sie der neue Bürgermeister werden.

Liebe Grüße
M. und M. K.

Meine Antwort


Liebe Frau K., lieber Herr K.,

vielen Dank für Ihre freundliche Mail. Über Ihre positive Rückmeldung freue ich mich und danke Ihnen für Ihre Unterstützung an der Wahlurne.

In wenigen Tagen endet meine Wahlkampagne. Gerade die letzten Wochen waren sehr anstrengend, und dennoch waren meine Erfahrungen gerade in der Stichwahl-Kampagne durchweg positiv. Bei den vielen Besuchen an den Haustüren und den Gesprächen an meinen Infoständen habe ich sehr viel Zuspruch erhalten. Und so gehe ich mit großer Zuversicht in die Stichwahlentscheidung. Die große Zustimmung, die ich bisher erfahren habe, die vielen interessanten Gespräche – einvernehmlich oder kontrovers – sind für mich ein großer Erfahrungsschatz, der im Falle meiner Wahl mit Sicherheit meine Amtsführung positiv beeinflusst.

Auf meiner Homepage habe ich gestern und heute noch zwei neue „Standpunkte“ veröffentlicht, die sich mit der Form meiner Wahlkampagne und meiner zukünftigen Amtsführung beschäftigen. Vielleicht haben Sie Gelegenheit, diese bei Freunden, Bekannten und Verwandten, bei Kollegen und Nachbarn zu verbreiten. Dadurch wird möglicherweise noch die eine oder der andere davon überzeugt, das Kreuz bei meinem Namen zu machen. Am kommenden Sonntag zählt jede Stimme!

Herzliche Grüße
Ihr Oliver Schmidt-Gutzat

Leider haben Sie mich nicht angetroffen

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Sehr geehrter Herr Schmidt-Gutzat,

ich habe Sie per Briefwahl gewählt und habe später in der Zeitung gelesen, dass Sie zu einem Interview aus zeitlichen Gründen nicht bereit waren. Das kommt in Heide sicher gar nicht gut an und ist für mich kein Zeichen, dass Sie Wesentliches von Unwesentlichem unterscheiden können. Auch zu einem Kurzvideo nicht bereit zu sein, weil Sie kein Social Media wollen, spricht nicht für innovatives Verhalten.

Ich kann nur hoffen, dass Sie verstehen, was ich meine. Ich bin ein Zugereister und wünsche mir, dass Neues passiert. Zu viele Legislaturperioden hintereinander tun in der Regel nicht gut, wie schon die Bundespolitik beweist. Deshalb habe ich Herrn Stecher bewusst nicht gewählt.

Ich wünsche Ihnen alles Gute!


Mit freundlichen Grüßen
J. S.-S.

Meine Antwort


Sehr geehrter Herr S.-S.,

vielen Dank für Ihre Mail und ihre Stimme an der Wahlurne. Ich bedaure, dass Sie die Berichterstattung in der DLZ irritiert hat und hoffe, dass Sie nach dieser Mail und der Lektüre meines „Standpunktes“ zu diesem Thema auf meiner Homepage Ihre Wahlentscheidung nicht bereuen.

Hier nur in aller Kürze, mehr auf meiner Homepage: In der Zeitung steht oft leider nur die halbe Wahrheit. Meine differenzierte Bereitschaft, an einem weiteren Artikel in der DLZ mitzuwirken, wurde von der Redaktion abgelehnt. Im übrigen fußt nach meiner Überzeugung mein Wahlerfolg am 9. September auf meinen unzähligen persönlichen Gesprächen mit den Vertretern von Vereinen und Verbänden sowie an den Haustüren und an meinen Infoständen und weniger auf Medienpräsenz. Da ist es für mich nur folgerichtig, während der Stichwahlkampagne alle Kraft in weitere persönliche Kontakte zu stecken.

Und zur Frage, ob ich Wesentliches von Unwesentlichem unterscheiden kann, antworte ich mit dieser Mail, die auch Zeit in Anspruch nimmt. Diese Mail mit einer wertschätzenden Antwort auf Ihre Frage – wie die vielen persönlichen Kontakte – halte ich für „wesentlicher“ als Interviews und Videoclips, in denen ohnehin nur Themen behandelt werden, die bereits wiederholt hin und her gewälzt wurden. Ich gehe davon aus, dass der Wahlerfolg am 30. September meine Haltung bestätigt und hoffe, dass Sie nun hierfür Verständnis aufbringen.

Herzliche Grüße
Ihr Oliver Schmidt-Gutzat

Reaktion

Lieber Herr Schmdt-Guzat,

vielen Dank für Ihre ausführliche Antwort, die mir Ihre Haltung nähergebracht hat und mich besser verstehen lässt. Meine E-Mail können Sie gerne auf Ihrer Homepage nutzen.

Ich wünsche Ihnen für die Stichwahl alles Gute und würde mich freuen, wenn Sie als Sieger hervorgehen.

Mit herzlichen Grüßen
J. S.-S.

Hervorragendes Wahlergebnis

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Hallo Herr Schmidt-Gutzat,
erst einmal gratuliere ich ganz herzlich zu ihrem Wahlergebnis. Da haben Sie als Außenseiter mit gerade mal 1,1% weniger als der (Noch-) Amtsinhaber ein hervorragendes Wahlergebnis erlangt.

Wenn jetzt bei der Stichwahl die 5%, die Thomas Vogt gewählt haben, das Kreuz bei Ihnen machen, dann haben Sie ihr Ziel erreicht und ich kann Sie demnächst als Bürgermeister auf eine Tasse Kaffee bei mir zu Hause begrüßen (Quasi wie vor paar Tagen bei Ihrer Vorstellungsrunde versprochen 😉

Gruß R. R.

Meine Antwort


Lieber Herr R.,

vielen Dank für Ihre freundliche Email und die Glückwünsche. Ich empfinde es genauso wie Sie als großen Erfolg, dass es mir in den 14 Monaten meiner Wahlkampagne gelungen ist, fast die Hälfte aller Wählerinnen und Wähler davon zu überzeugen, dass ich der neue Bürgermeister von Heide werden soll. Es wäre tatsächlich schön, wenn die ehemaligen Wähler von Thomas Vogt, die mit ihrem Votum ja auch für einen Wechsel im Rathaus gestimmt haben, gerade aus diesem Grunde zur Stichwahl kommen und ihr Kreuz bei meinem Namen machen.

Darauf will ich mich jedoch nicht verlassen, und so bin ich weiterhin in jeder freien Minute an den Haustüren und an meinen Infostände unterwegs, um noch mehr Menschen davon zu überzeugen, mich in der Stichwahl zu unterstützen. Dabei können auch Sie mich unterstützen, indem Sie in Ihrem privaten Umfeld bei Freunden, Bekannten und Verwandten, bei Kollegen und Nachbarn dafür werben, am 30. September zur Stichwahl zu kommen und mich zu wählen. Eine hohe Wahlbeteiligung stützt nicht nur die örtliche Demokratie, sondern sie ist auch ein starker Rückenwind für mich als neuem Bürgermeister für eine erfolgreiche Amtszeit.
…und dann gibt es Kaffee bei Ihnen zuhause, versprochen!

Mit freundlichen Grüßen
Ihr Oliver Schmidt-Gutzat

Gratulation

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Guten Abend, Herr Schmidt-Gutzat,

gratuliere zu dem guten Wahlergebnis und hoffe auf die Vogt-Wähler die dann Oliver Schmidt-Gutzat wählen.

Mal schauen, was der Amtierende sich noch ausdenkt. Das hat er sich nicht träumen lassen. Wir freuen uns, schöner wäre ein Wahlsieg gewesen, aber der kommt hoffentlich am 30.09.18

Lieben Gruß
D. und D. S.

Meine Antwort


Liebe Frau S., lieber Herr S.,

vielen Dank für Ihre Glückwünsche zu meinem Wahlergebnis, über das auch mich sehr gefreut habe. Fast jede zweite Wählerin oder Wähler hat mir im ersten Wahlgang auf Anhieb die Zustimmung ausgesprochen. Nun zahlen sich die anstrengenden aber auch sehr befriedigenden 14 Monate meiner Wahlkampagne an der Urne aus. Ganz offensichtlich ist es mir gelungen, bei diesen persönlichen Treffen viele Gesprächspartner von meiner Persönlichkeit und meinen Zielen für Heide zu überzeugen. Und so ist dieses Ergebnis eine gute Basis für die Stichwahl. Dazu haben auch Sie durch Ihre Unterstützung in den vergangenen Monaten einen großen Beitrag geleistet.

In meiner Stichwahl-Kampagne bin ich weiterhin in jeder freien Minute an den Haustüren und an meinen Infoständen unterwegs, um möglichst viele Menschen davon zu überzeugen, bei der Stichwahl ihr Kreuz bei meinem Namen zu machen. Hierbei können Sie mich weiter unterstützen, indem Sie in Ihrem persönlichen Umfeld bei Freunden, Bekannten und Verwandten, bei Kollegen und Nachbarn dafür werben, am 30. September zur Stichwahl zu kommen und das Kreuz bei meinem Namen zu machen. Eine hohe Wahlbeteiligung stärkt nicht nur die örtliche Demokratie, sondern sie gibt mir als neuem Bürgermeister auch den notwendigen Rückenwind für eine erfolgreiche Amtszeit.

Herzliche Grüße
Ihr Oliver Schmidt-Gutzat

Herzlichen Glückwunsch

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Herzlichen Glückwunsch zu dem tollen Wahlergebnis…

Meine Antwort


Liebe Frau Z.,

herzlichen Dank für Ihre Glückwünsche zu meinem Wahlergebnis, mit dem auch ich sehr zufrieden bin. Fast jede zweite Wählerin oder Wähler hat mir auf Anhieb seine Stimme gegeben. Nun zahlt sich aus, dass ich seit 14 Monaten in unzähligen persönlichen Gesprächen für meine Wahl geworben habe. Dabei habe ich ganz überwiegend offene, freundliche und mir zugewandte Menschen getroffen, und ich habe festgestellt, dass das vorurteilsfreie offene Gespräch in der Regel ein Gewinn für beide Gesprächspartner ist.

Nun bin ich in meiner Stichwahlkampagne dabei, weiterhin an den Haustüren und meinen Infoständen die Menschen zu überzeugen, mich am 30. September zu wählen. Dabei können Sie mich unterstützen, indem Sie in Ihrem persönlichen Umfeld bei Freunden, Bekannten und Verwandten, bei Kollegen und Nachbarn dafür werben, am 30. September zur Stichwahl zu kommen und das Kreuz bei meinem Namen zu setzen. Eine hohe Wahlbeteiligung stärkt nicht nur die örtliche Demokratie, sondern gibt mir als neuem Bürgermeister auch den notwendigen Rückenwind für eine erfolgreiche Amtszeit.

Mit freundlichen Grüßen
Ihr Oliver Schmidt-Gutzat

Hoffentlich 52% für Sie

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Sehr geehrter Herr Schmidt – Gutzatn

ich beglückwünsche Sie zum zwischen Ergebnis mit über 46 % sind Sie ja auch gut dabei hoffentlich wird es bei der Stichwahl 52% geben.

Ich habe gelesen das der CDU Mann etwas angefressen war als er die zwischen Ergebnisse erfahren hatte, nur weiter so ich werde am 30 Sept. Ihre Wahl bestätigen…

Meine Antwort


Lieber Herr H.,

vielen Dank für Ihre Glückwünsche zu meinem überzeugenden Zwischenergebnis und die Zusage der weiteren Unterstützung.

Auch ich bin mit 46,88 % sehr zufrieden, zeigt sich hierin doch, dass mir fast jeder zweite Wähler seine Stimme gegeben hat. So manch einen hat dieses Wahlergebnis überrascht. Nun nutze ich im Stich-Wahlkampf jede Minute, um an den Haustüren und an meinen Infoständen um weitere Wählerstimmen zu werben. Die bisherige Resonanz ist großartig, und so gehe ich davon aus, dass in der Stichwahl den von Ihnen prognostizierten 52 % nichts im Wege steht, vielleicht etwas weniger, vielleicht etwas mehr. 50 % und eine Stimme reichen aus, um das Wahlziel zu erreichen.

In Schönberg an der Kieler Förde wurde der Bürgermeister im letzten Jahr – ebenfalls in der Stichwahl – mit nur 4 Stimmen Vorsprung gewählt. Und in Stockelsdorf erreichte die im vergangenen März neu gewählte Bürgermeisterin ihr Wahlziel mit 17 Stimmen Vorsprung. Sie sehen also, lieber Herr H…, es kommt auf jede Stimme an! Daher möchte ich meine Bitte aus meinem letzten Brief noch einmal wiederholen, auch möglichst viele Menschen aus Ihrem persönlichen Umfeld davon zu überzeugen, zur Stichwahl zu kommen und das Kreuz bei meinem Namen zu machen.

Nochmals herzlichen Dank für Ihre Unterstützung.

Mit freundlichen Grüßen
ihr Oliver Schmidt-Gutzat

Eigentlich kann es gar keine andere Entscheidung geben, als Sie zu wählen

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Lieber Herr Schmidt-Gutzat,

meine Frau und ich drücken Ihnen von Herzen beide Daumen und wünschen Ihnen den erhofften – und verdienten – Erfolg bei der morgigen Bürgermeisterwahl! Sie haben sich toll geschlagen – eigentlich kann es gar keine andere Entscheidung geben, als Sie zu wählen…

Es wäre für Heide das Beste.

Viel Glück und alles Gute
Ihre
Elke und Klaus Westensee

Meine Antwort


Liebe Frau Westensee, lieber Herr Westensee,

vielen Dank für Ihre freundliche Email. Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass ich erst heute antworte. Eine ganze Reihe von privaten Verpflichtungen sowie die sehr zeitaufwändige Wahlkampagne haben eine frühere Beantwortung nicht zugelassen.

Mit dem Ergebnis des ersten Wahlganges bin ich sehr zufrieden. Fast die Hälfte aller Wählerinnen und Wähler haben am Wahlsonntag Ihre Meinung geteilt und mich gewählt. Immer wieder werde ich in meiner Stichwahl Kampagne auf dieses hervorragende Ergebnis angesprochen. So mancher hatte mir ein so gutes Ergebnis nicht zugetraut, doch in den Worten klingt immer Hochachtung, Zustimmung und Sympathie mit. Das gibt mir die Zuversicht, im zweiten Wahlgang am 30. September die Nase vorn zu haben und zum neuen Bürgermeister von Heide gewählt zu werden. Auch dieses Mal rechne ich mit Ihrer Unterstützung.

Bis dahin werde ich noch an vielen Haustüren klopfen und an meinen Infoständen viele Menschen treffen, um sie von meiner Wahl zu überzeugen. Dabei werde ich die erfolgreiche Wahlkampagne der letzten 14 Monate fortsetzen: nahe bei den Menschen, im Gespräch auf Augenhöhe und mit Blickkontakt sowie mit Respekt für die Meinung des anderen.

Bitte unterstützen Sie mich auch weiterhin durch Gespräche in Ihrem persönlichen Umfeld – also bei Freunden, Bekannten und Verwandten, bei Nachbarn und Kollegen. Eine hohe Wahlbeteiligung stärkt die örtliche Demokratie und gibt dem neu gewählten Bürgermeister den notwendigen Rückenwind für eine erfolgreiche Amtsführung.

Mit freundlichen Grüßen
Ihr Oliver Schmidt-Gutzat

Reaktion


Lieber Herr Schmidt-Gutzat,

vielen Dank für Ihre so freundlichen Zeilen, über die wir uns sehr freuen.

Für Ihre Zeitprobleme haben wir absolutes Verständnis – alles andere wäre schon ein Widerspruch in sich… Dass Sie unter diesem Zeitdruck gar nicht immer so schnell reagieren können, wie Sie es selbst am liebsten wollen, versteht sich von selbst.

Natürlich setzen wir uns weiterhin aus Überzeugung intensiv für Sie ein; wir hoffen und wünschen für Heide, dass Sie das Rennen machen werden.

Wenn Sie unseren Schriftverkehr in Ihrer HP aufnehmen wollen, habe ich dagegen keine Einwendungen. Was mich persönlich anbetrifft: Sie brauchen mich nicht zu anonymisieren. Ich stehe offen zu dem, was ich sage und tue. Also haben Sie freie Hand, wie Sie vorgehen wollen.

Glück auf für Ihr Vorhaben – möge Ihnen der verdiente Erfolg beschieden sein.

Wenn dann wieder etwas Ruhe eingekehrt sein wird, hoffen wir sehr, dass Sie wieder den Weg zu uns finden – ganz egal, ob als neuer Bürgermeister (hoffentlich!) oder aber auch nicht. Wir freuen uns einfach auf Ihren Besuch.

Mit freundlichen Grüßen
Ihre
Elke und Klaus Westensee

Heider Seilschaften

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Lieber Herr Schmidt-Gutzat,

leider bin ich seit drei Wochen durch eine …-Operation gehandicapt, möchte Ihnen aber auf diesem Weg für morgen viel Erfolg wünschen und hoffe, dass Ihnen die „Heider Seilschaften“ nicht allzu oft die Luft zum freien Atmen nehmen konnten. Mich zumindest haben viele DLZ – Artikel in Schnapp-Atmung versetzt…

Mit freundlichen Grüßen
G. R.

Meine Antwort


Liebe Frau R.,

vielen Dank für Ihre guten Wünsche zum Wahlausgang und die besten Genesungswünsche nach Ihrer Operation. …

Das erste Etappenziel ist erreicht, und das mit einem Erfolg, den viele Menschen in Heide nicht erwartet haben. Das höre ich täglich an den Haustüren und an meinen Informationsständen. Und überwiegend schwingt dabei Hochachtung, Sympathie und Zustimmung mit. So bin ich mittlerweile sehr zuversichtlich, dass ich in der Stichwahl zum neuen Heider Bürgermeister gewählt werde.

Ihre Einschätzung der Wahlberichterstattung in der DLZ kann ich gut nachvollziehen. Auch mein Verständnis von fairer Berichterstattung über den Bürgermeister-Wahlkampf ist so manches Mal strapaziert worden. Dabei habe ich immer wieder erfreut festgestellt, wie differenziert viele Menschen in Heide diese Berichterstattung kritisch und feinfühlig eingeordnet haben.

Letztendlich hat auch die eindeutig parteiische Kommentierung einen Tag vor der Wahl meiner Kampagne nicht geschadet, hingegen den Ruf der DLZ als neutrales Printmedium schwer beschädigt. Gleichwohl gehe ich davon aus, dass sich die Berichterstattung in der DLZ nach meiner Wahl wieder in sachliche Bahnen lenkt. Eine gute Zusammenarbeit mit den lokalen Medien wird auf jeden Fall das Ziel meiner Arbeit als Bürgermeister sein.

Das überzeugende Wahlergebnis bestätigt im Übrigen die Richtigkeit meiner Wahlkampagne: an den Haustüren und den Infoständen nahe bei den Menschen, im offenen Gespräch auf Augenhöhe und mit Blickkontakt und mit Respekt vor der Meinung des anderen. So halte ich es auch in meiner Stichwahlkampagne.

Am 30. September geht es nun um die Entscheidung, und ich bitte Sie auch diesmal um Ihre Unterstützung. Außerdem bitte ich Sie, in Ihrem persönlichen Umfeld – also bei Freunden, Bekannten und Verwandten, bei Kollegen und Nachbarn für die Teilnahme an der Wahl zu werben und mir die Stimme zu geben. Eine hohe Wahlbeteiligung stärkt nicht nur die örtliche Demokratie, sondern ein gutes Wahlergebnis gibt auch dem neu gewählten Bürgermeister den notwendigen Rückenwind für eine erfolgreiche Amtsführung.

Mit freundlichen Grüßen
Ihr Oliver Schmidt-Gutzat

Gründung und Entwicklung von Startup- Unternehmen

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Guten Abend Herr Schmidt-Gutzat,

herzlichen Dank für das angenehme Gespräch in unserem Haus in der …-Straße.
Wie versprochen, erhalten Sie hiermit meine Kontaktdaten.

Wie bereits erwähnt, möchte ich in Heide einen kreativen und innovativen Coworking-Raum, zur Entwicklung einer Startup Szene an der Westküste, aufbauen. Um nun selbst als Unternehmer, oder als Impuls- und Ideengeber für städtische Konzepte. Ich stehe Ihnen jederzeit als Gesprächspartner zur Verfügung, um die Themen Vereinsentwicklung, soziales Engagement, neue Arbeitswelten und Startup-Kultur in der Region weiterzuentwickeln.

Ich würde mich freuen, von Ihnen zu hören.

Ich wünsche Ihnen für die Wahl und die anschließende Akklimatisierung an der Westküste viel Erfolg. Wenn sich ein … hier wohlfühlen kann, dann schaffen Sie es auch!

Beste Grüße
M. S.

Meine Antwort


Lieber Herr S.,

vielen Dank für Ihre Mail.

Auch ich habe unser Gespräch als sehr angenehm und konstruktiv empfunden und möchte daher die Themen unseres Gespräches zukünftig gerne mit Ihnen vertiefen und weiter entwickeln. Das setzt natürlich meine Wahl zum Bürgermeister von Heide voraus.

Insbesondere die Bedingungen in Heide für die Gründung und Entwicklung von Startup- Unternehmen müssen dringend verbessert werden. Heide als Hochschulstandort verfügt mit vielen kreatven, ideenreichen und innovativen jungen Menschen über ein großartiges Potenzial von Absolventen der Fachhochschule Westküste, die zurzeit überall im Lande – nur nicht in Heide – ihren Weg in die Selbstständigkeit suchen. Wie mir Herr Professor Kirsch bei meinem Besuch an der Fachhochschule Westküste berichtete, hat Heide erst zweimal von einer Startup- Gründung seiner ehemaligen Studenten profitiert.

Dem amtierende Bürgermeister ist dieses wertvolle Potenzial offensichtlich überhaupt nicht bewusst. Gleichwohl muss auf diesem Gebiet endlich etwas geschehen. Ich bin Ihnen daher für Ihre Vorschläge und Anregungen sehr dankbar und freue mich auf eine Fortsetzung unseres Gespräches bald nach meinem Amtsantritt.

Für Ihre guten Wünsche für den Wahlausgang bedanke ich mich herzlich. Das erste Etappenziel ist bereits erreicht, und die nunmehr laufende Stichwahlkampagne bestärkt mich in der Erwartung, mein Wahlziel am 30. September zu erreichen. Dabei rechne ich mit Ihrer Unterstützung. Ich freue mich, wenn Sie auch in Ihrem persönlichen Umfeld – also bei Freunden und Bekannten, bei Kollegen und Nachbarn – für meine Wahl werben. Eine überzeugende Wahlbeteiligung stärkt nicht nur die örtliche Demokratie sondern auch dem neu gewählten Bürgermeister den notwendigen Rückhalt für eine erfolgreiche Amtszeit.

Mit freundlichen Grüßen
Ihr Oliver Schmidt-Gutzat

Reaktion


Lieber Herr Schmidt-Gutzat,

herzlichen Dank für Ihre umfangreiche Antwort. Das klingt sehr gut und ich freue mich auf weitere spannende Gespräche mit Ihnen.
Für die Stichwahl wünsche ich Ihnen viel Erfolg. Auf die Unterstützung meines Umfeldes können Sie zählen.

Unsere Korrespondenz können Sie selbstverständlich veröffentlichen.

Beste Grüße
M. S.

Gratulation & Hilfsangebot

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Sehr geehrter Herr Schmidt-Guztat
Leider hat es im 1.Wahlgang nicht für Sie ausgereicht. Hiermit möchte ich meine Hilfe als ehrenamtlicher Wahlhelfer an Ihrer Seite anbieten wenn Sie denn welche benötigen.

Mit freundlichen Grüßen D.B.

Meine Antwort

Lieber Herr B.,

vielen Dank für Ihre freundliche Mail zu meinem Wahlergebnis. Ich bin mit meinem Ergebnis sehr zufrieden. Nicht einmal 100 Wählerstimmen trennen den amtierenden Bürgermeister und mich. So bin ich zuversichtlich: Da geht noch was… Entsprechend zufrieden und fröhlich waren auch meine Sympathisanten und Unterstützer, mit denen ich diesen Zwischenstand gefeiert habe. Auch die unterschiedliche Reaktion der Mitbewerber stimmt mich zuversichtlich, in der Stichwahl am 30. September die Nase vorn zu haben und zum neuen Bürgermeister von Heide gewählt zu werden.

Für Ihr freundliches Angebot, mich in meiner Stichwahlkampagne zu unterstützen, danke ich Ihnen sehr herzlich. Ich werde meine bisherige – sehr erfolgreiche – Wahlkampagne auch bis zur Stichwahl fortsetzen. Die baut auf das persönliche Gespräch mit den Bürgerinnen und Bürgern. Nur so kann ich noch möglichst viele Heiderinnen und Heider persönlich kennen lernen. Dabei ist im wesentlichen meine eigene Manpower gefragt.

Am besten können Sie mich unterstützen, indem Sie mit möglichst vielen Menschen ihrer Umgebung, also mit Freunden , Verwandten und Bekannten, mit Nachbarn und Kollegen über die Bürgermeisterwahl sprechen und Sie überzeugen, am 30. September zur Stichwahl zu kommen und ihr Kreuz bei meinem Namen zu machen. Eine hohe Wahlbeteiligung stärkt die örtliche Demokratie und ist Garant dafür, dass der neu gewählte Bürgermeister mit starkem Rückenwind sein Amt erfolgreich ausüben kann.

Sollten noch besondere Aktionen in meiner Stichwahl-Kampagne stattfinden, bei denen weitere Manpower gefragt ist, so ist mir Ihre Hilfe natürlich sehr willkommen. Ich werde dann rechtzeitig auf Sie zukommen. Nochmals herzlichen Dank für Ihr Angebot der Unterstützung.

Mit freundlichen Grüßen
ihr Oliver Schmidt-Gutzat

Alles Gute

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Hallo Herr Schmidt – Gutzat!

Mein Name ist I. M., ich bin … Jahre alt und ich lebe mit meinen Söhnen … in Heide… – ich selber tatsächlich schon seit…meiner Geburt. Ich habe lange überlegt, was ich in die Betreff – Zeile schreiben soll, aber einen richtigen Grund für meine Nachricht gibt es eigentlich nicht. Ich wollte Ihnen nur sehr gerne etwas erzählen.

Vor ein paar Wochen, noch bevor die Wahlplakate der Bürgermeisterkandidaten die Laternen in unserem schönen … schmückten, fand ich in meinem Briefkasten eine Visitenkarte mit einem kleinen Klebezettel auf dem handschriftlich geschrieben stand: „Guten Tag! Ich habe Sie leider nicht angetroffen. Ich hätte mich gerne mit Ihnen unterhalten. Mit freundlichen Grüßen“. Auf der Karte war Ihr Foto. Ehrlich gesagt, bin ich oft mit der … Erziehung meiner Kinder so sehr beschäftigt, dass das Interesse an Politik leider auf der Strecke bleibt, also wusste ich bis dahin nicht, dass Heide im September einen neuen Bürgermeister wählt, geschweige denn, welche Kandidaten sich neben Herrn Ulf Stecher noch zur Wahl stellen würden. Ich war von dieser Geste (der Klebezettel) wirklich sehr beeindruckt und kurze Zeit später lächelten Sie mir ja auch schon in Übergröße von den Straßenlaternen entgegen. Ich musste etwas schmunzeln, als ein paar Wochen später wieder ein Flyer in meinem Postkasten lag – ebenfalls mit einem Klebezettel mit dem gleichen Text. Allerdings war der besagte Klebezettel von Herrn Stecher auf den ersten Blick vielleicht handschriftlich verfasst, doch bei näherem Hinsehen konnte man deutlich erkennen, dass es eine gedruckte Ausfertigung war. Also meiner Ansicht nach, ein kläglicher Versuch mit Ihnen gleich zu ziehen.

Es verging einige Zeit bis letzte Woche meine Mutter … zu Besuch war und mir von einer Begegnung erzählte, die sie am Donnerstag, den … erlebt hatte. Sie war gerade auf dem Weg von ihrer Wohnung in der … Straße … in den Laden …. Als sie um die Hausecke bog, kam ein freundlich lächelnder Mann auf sie zu, streckte ihr die Hand entgegen und sagte: „Guten Tag, mein Name ist…“ Meine Mutter fiel ihm ins Wort und entgegnete: „Ich weiß, wer Sie sind! Sie sind Herr Schmidt – Gutzat!“ Danach haben Sie sich wohl eine Zeit lang unterhalten und ich kann Ihnen sagen, meine Mutter war sehr von Ihnen beeindruckt. Besonders in Erinnerung geblieben ist ihr, dass Sie unseren amtierenden Bürgermeister auf eine witzige Art immer als „der … – Bürgermeister“ betitelt haben. Das fand sie charmant sympathisch. Als Sie das Gespräch mit meiner Mutter beendet hatten und Ihren Weg fortsetzten, fuhr kurze Zeit später eine junge Frau auf ihrem Fahrrad an Ihnen vorbei, die sich umdrehte und Ihnen ein: „Viel Glück für den 09. September!“ entgegen rief – das war meine große Schwester. Sie sehen also, Herr Schmidt – Gutzat, obwohl wir alle politisch sicher nicht immer auf dem neuesten Stand sind, haben Sie meine Familie mit Ihrem Auftreten und Ihrer Erscheinung auf jeden Fall sehr beeindruckt. Gerne hätte ich Ihnen das alles schon am Samstag bei dem … persönlich erzählt, aber ich bin lediglich … an Ihnen vorbei gefahren und habe Sie später im … leider nicht mehr angetroffen. Verstehen Sie mich nicht falsch, ich finde, dass Herr Ulf Stecher in seiner langen Amtszeit viel Gutes für die Stadt Heide getan oder auf den Weg gebracht hat (…) – er sabbelt mir persönlich nur ein bisschen zu viel. Außerdem finde ich, dass alles seine Zeit hat und frischer Wind unserer schönen Stadt (erwähnte ich schon, dass ich seit … Jahren hier nicht raus gekommen bin?) gut tun würde. Ich wünsche es Ihnen sehr, glaube aber auch, dass es gegen den „Dithmarscher Jung“ schwer werden wird, weil die Dithmarscher ein sehr eigensinniges Völkchen sind und sich immer an dem festkrallen, was sie kennen. Ich wünschte, die Erwachsenen würden sich manchmal so unbedarft ihre Meinung bilden, wie es die Kinder tun. Dann gäbe es am Ende vielleicht ein Wahlergebnis, wie bei Ihrem Termin an der Heide – Ost – Schule nach der Abstimmung der Schüler dort.

Ich wünsche Ihnen, dass Sie heute einen erfolgreichen Abend im Stadttheater hatten. Ich war leider verhindert, wäre sonst aber gerne gekommen. Vielleicht schaffe ich es ja noch zu einem Ihrer anderen Termine vor der Wahl, als Antwort auf Ihren Klebezettel, dass ich mich auch gerne mit Ihnen unterhalten würde. Ich hoffe sehr, dass Sie sich durch meine Nachricht und die damit verbundene kleine Rückmeldung zu dem Eindruck, den Sie bei uns hinterlassen haben, nicht belästigt fühlen und schließe mich den Worten meiner Schwester an:

„Viel Glück für den 9. !“

Mit fröhlichen Grüßen
I. M.

Meine Antwort


Liebe Frau M.,

vielen Dank für Ihre Mail. …
Doch nun zu meiner Antwort auf Ihre ausführliche Schilderung der Wahlkampfeindrücke Ihrer Familie. Diese haben mich sehr gefreut und bei manchen Formulierungen zum Schmunzeln gebracht. Besonders freue ich mich über Ihr feines Empfinden der speziellen Wahlwerbung bei den Hausbesuchen.

In der Tat geht es mir darum, den Bürgerinnen und Bürgern authentisch und sehr persönlich gegenüber zu treten. Darum versuche ich. alles zu vermeiden, was wie eine Schablone wirken könnte. Persönliche Ansprache und – wirklich – handschriftliche Hinweise auf meinen Besuch haben schon in vielen Fällen sehr positive Reaktionen hervorgerufen. So bringt die Wahlkampagne, auch wenn sie körperlich alles von mir fordert, echte Freude und viele gute Gespräche.
Dabei ist sicherlich allen meinen Gesprächspartnern auch klar: Das ist für mich kein Selbstzweck. Ich führe diese vielen Gespräche, um mich mit dem Leben der Heider Bürgerinnen und Bürger vertraut zu machen und natürlich auch, um von meiner Person zu überzeugen und die Wahl zu gewinnen. Gerade weil ich mich in Heide so wohl fühle, möchte ich sehr gerne Ihr Bürgermeister werden. Vielleicht gelingt mir das mit ihrer Hilfe sowie die Ehe ihrer Mutter und ihrer Schwester heute an der Wahlurne.

Herzliche Grüße an ihre Mutter und ihre Schwester
ihr Oliver Schmidt-Gutzat

Heide ist jung

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Sehr geehrter Herr Schmidt-Gutzat!

Vielen Dank, dass Sie sich so umfangreich vorstellen.

Aber finden Sie wirklich, dass die Alten so wichtig sind, dass es sich in Heide nur darum drehen soll ? Ich fände es schöner, einen Bürgermeister zu haben, der für junge Familien etwas tut, dass die Kinder leichter zur Schule kommen, dass Kinder gute Vorbilder bekommen, dass Familie wichtig ist, der erste Zusammenhalt , die erste Gruppe im Leben. Nein, alt werden wir von allein und sterben müssen wir auch ganz für uns allein, da kann, soll und wird auch niemand etwas ändern. Es ist Sache des Glaubens, da einen Weg zu finden.

Aber einen Bürgermeister, der überwiegend die Alten im Sinn hat… wo soll dass denn hinführen?
Nein, Heide ist jünger als sie denken!

Mit freundlichen Grüßen
Dr. M. F.

Meine Antwort


Sehr geehrter Herr Dr. F.,

vielen Dank für Ihre Mail, in der Sie zu meinem Brief an die älteren Heider Bürgerinnen und Bürger Stellung nehmen.

Ihre Eingangsfrage möchte ich sehr kurz und eindeutig beantworten: Ja, ich finde “die Alten wichtig“, so wie ich alle Heider Bürgerinnen und Bürger wichtig finde. Nach meinem Verständnis vom Miteinander hat jeder Mensch den gleichen Respekt und die gleiche Wertschätzung verdient, unabhängig von der Herkunft, vom Geschlecht, von der Hautfarbe, von der Religion, von der Nationalität, von der politischen Überzeugung oder eben dem Alter.

Der Brief, den Sie in Händen halten, ist ein Teil meiner Wahlkampagne und richtet sich insbesondere an die Bürgerinnen und Bürger, die das siebzigste Lebensjahr überschritten haben. Daher geht dieser Brief speziell auf die Interessenlage dieser Altersgruppe ein und zeigt einen kleinen Ausschnitt dessen auf, welche Angebote des Zusammenlebens in Heide ich für diese Altersgruppe besonders fördern möchte.

Dabei gibt es auch einen Punkt in meinem Brief, der als Querschnittsaufgabe alle Bürgerinnen und Bürger betrifft, nämlich die Barrierefreiheit oder in der erweiterten Begrifflichkeit die Inklusion. Denn Barrierefreiheit ist für 10 % aller Bürger unverzichtbar, für 40 Prozent ist sie notwendig und für 100 % – das sind wir alle – ist Barrierefreiheit komfortabel. Bei dieser Betrachtung verliert das Thema Barrierefreiheit seinen Platz in der Nische und wird für uns alle interessant. Deswegen muss Barrierefreiheit in den Köpfen aller Entwickler und Planer verankert werden und muss bei jedem Plan und bei jedem Vorhaben von Anfang an mitgedacht werden.

Und natürlich halte ich für alle Bevölkerungsgruppen, insbesondere auch für die jungen Familien, für die Schüler und jungen Erwachsenen Pläne bereit, die für diese Menschen das Leben in Heide besser, interessanter und zukunftsorientiert gestalten. Das gilt übrigens für alle Bevölkerungsgruppen. Nur reicht der Platz nicht aus, um dies auf einer DIN A4 Seite darzustellen. Und wenn ich etwas oder jemanden vergessen habe, so sagen Sie es mir. Ich kümmere mich darum.

Wenn Sie mehr über meine Ansichten und meine Pläne für Heide wissen wollen, besuchen Sie mich doch auf meiner Homepage. Dort können Sie mehr darüber erfahren, was ich für die unterschiedlichen Alters- und Bevölkerungsgruppen in Heide tun möchte.
Ich hoffe, dass ich mit meiner Antwort den Kern ihres Briefes getroffen habe und freue mich, wenn Sie mir bei der Bürgermeisterwahl Ihre Stimme geben.

Mit freundlichen Grüßen
ihr Oliver Schmidt-Gutzat

Mietpreise

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Sehr geehrter Herr Gutzat

Ich stehe für ein Soziales Heide in der die Schwächsten Unterstützt werden, natürlich auch für einen Starken Wirtschaftsstandort.

Ich Wohne zur Zeit im Butendiek (Wobau) Diese Wohnungen waren noch nie Billig und sind durch Sanierungmassnahmen noch Teuerer geworden. Ich weiß nicht wer der Besitzer dieser Wohnungen ist aber versuchen Sie doch mal Einfluss zu nehmen so das die Wohnungen nicht noch teurer werden. Alles was Nebenkosten betrifft so hat auch ein Vermieter kaum Einfluss auf die Kosten Entwicklung aber das Wohnen sollte nicht Teurer werden. Im Falle das Sie mir noch vor der Wahl Antworten sollten werde ich Ihnen meine Stimme geben insofern nicht was dagegen spricht.

P. H.

Meine Antwort


Lieber Herr H.,

vielen Dank für Ihre E-Mail. … Doch nun zu Ihrer Frage:

Offensichtlich sind wir beide seelenverwandt. Auch ich habe eine sehr starke soziale Ader und weiß wie Sie, dass die Finanzierung sozialer Errungenschaften eine starke Wirtschaft voraussetzen.

Wenn ich heute zum Bürgermeister gewählt werde, wird eines meiner Kernthemen die Schaffung von bezahlbarem Wohnraum sein. Um dieses Ziel zu erreichen, gibt es eine ganze Reihe von Möglichkeiten.
So könnte beim Mietwohnungsbau der Bau von Sozialwohnungen – wie schon lange von der Ratsversammlung gefordert – dadurch erleichtert werden, dass man diese Tätigkeit gemeinnützigen Wohnungsunternehmen überträgt. Um diesen Bedarf zielgerecht für Heide zu decken und den Bau zügig voranzutreiben, sollte man die Gründung eines eigenen kommunalen Wohnungsunternehmens in Erwägung ziehen.

Und auch beim Bau von Einfamilienhäusern, Doppel- oder Reihenhäusern – insbesondere für junge Familien – kann die Stadt kostendämpfend in den Grundstücksmarkt eingreifen, indem sie bei der Erschließung und Vermarktung von Baugrundstücken das Heft des Handelns in die eigene Hand nimmt. Dadurch werden preistreibende Gewinne, die bei der Beteiligung von Privatinvestoren naturgemäß anfallen, vermieden.

Ganz zu Recht sprechen Sie die Nebenkosten an, die in manchen Fällen schon fast die Höhe der Miete erreichen. Sicherlich haben Sie recht, dass es hier nur wenig Möglichkeiten einer Kostendämpfung durch den Vermieter gibt, weil die meisten Nebenkosten durch Dienstleistungen verursacht werden. Jedoch wird auch die Grundsteuer, die jeder Grundstückeigentümer aufzubringen hat, als Nebenkosten an die Mieter durchgereicht. Darum halte ich es für einen Fehler, wenn der amtierende Bürgermeister zur Finanzierung der Straßenausbaubeiträge die Grundsteuer anheben will. Somit zahlen sämtliche Mieter der Stadt Heide die Kosten der Straßenerneuerung.

Wichtig ist vor allem, dass etwas getan wird, um bezahlbaren Wohnraum in Heide zu errichten. Ein größeres Angebot an solchen Wohnungen wirkt sich dämpfend auf alle Wohnungsmieten in Heide aus. Daher werde ich der Ratsversammlung mehr Mut machen, mit größerem Selbstbewusstsein den Bau von Mietwohnungen wie auch Eigenheimen voranzutreiben. Dabei weiß ich, dass dies nicht von heute auf morgen umzusetzen ist. Aber jeder Weg beginnt mit einem ersten Schritt.

Soweit Sie von mir erwarten, ich möge direkten Einfluss auf die Steigerung der Mieten nehmen, so will ich dieses gerne nach meiner Wahl in Gesprächen mit den Vermietern versuchen. Ich weise jedoch darauf hin, dass es sich hier in aller Regel um private Vertragsverhältnisse handelt, auf die die öffentliche Hand keinen Einfluss hat. Gleichwohl verschafft auch hier ein Mietenspiegel Transparenz und Kostendämpfung.

Nun hoffe ich, dass ich den Kern ihrer Fragen zu Ihrer Zufriedenheit beantwortet habe. Meine Wahl durch Sie steht somit nichts mehr im Wege. Zusätzlich möchte ich Sie bitten, in ihrem persönlichen Umfeld – also bei Freunden, Nachbarn, Kollegen und Anverwandten – dafür zu werben, heute zur Bürgermeisterwahl zu kommen. Eine hohe Wahlbeteiligung stärkt die örtliche Demokratie und ist Garant dafür, dass der neu gewählte Bürgermeister mit einem starken Rückenwind sein Amt erfolgreich ausüben kann.

Mit freundlichen Grüßen
ihr Oliver Schmidt-Gutzat

Ihre Haltung zur Schulpolitik

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Sehr geehrter Herr Schmidt-Gutzat.

Gern würde ich erfahren, wie Ihre Haltung zu der Zukunft der Gymnasien in unserer Stadt ist. Sie erwähnen mehrfach, dass Heide als herausragender Schulstandort erhalten bleiben muss, man kann aber keine konkrete Aussage finden, was das für Sie bedeutet.

Da Sie SPD-Mitglied zu sein scheinen, fürchte ich um die Zukunft der Gymnasien in Heide, was mich als wahllebenslang treuer SPD-Wähler mit schulpflichtigen Kindern zuletzt auf Landtagsebene zum ersten Mal hat zweifeln lassen.

Können Sie auf Stadtebene meine Zweifel aus dem Weg räumen?

Vielen Dank und mit freundlichen Grüßen,
H. R.

Meine Antwort


Sehr geehrter Herr R.,

vielen Dank für Ihre Email.

Ihre Haltung, dass auch Gymnasien in unserer Schullandschaft eine Existenzberechtigung haben, kann ich gut nachvollziehen. Schließlich sind die Gymnasien die traditionellen schulischen Einrichtungen für die Vorbereitung auf ein Hochschulstudium. Ich selber habe auch mein Abitur an einem Gymnasium “gebaut“, und ich bin meiner ehemaligen Schule heute noch dankbar für die breite Allgemeinbildung, die ich dort bekommen habe. Gleichwohl finde ich es richtig, dass neben den Gymnasien auch andere schulische Einrichtungen unsere jungen Leute auf das Berufsleben oder ein Hochschulstudium vorbereiten. Bildung ist die wichtigste Grundlage, die wir unserer Jugend als Rüstzeug für ihr späteres Leben mitgeben können, und daran darf nicht gespart werden. Doch dazu unten mehr.

Ihre konkreten Befürchtungen bezüglich der Zukunft der Heider Gymnasien kann ich ebenfalls aus dem Weg räumen. Denn diese Entscheidungen werden nur in ganz geringem Maße von der kommunalen Ebene beeinflusst. Und hierbei liegen die Einflussmöglichkeiten mehr bei den ehrenamtlichen Kommunalpolitikern und nicht beim Bürgermeister als Leiter der Verwaltung, der die Beschlüsse der Ratsversammlung gemäß § 55 Gemeindeordnung nicht bestimmt sondern nur ausführt.

Als Schulträger ist die Stadt jedoch gefordert, an ihren Schulen für eine möglichst gute bauliche und sachliche Ausstattung zu sorgen. Da ist viel in den letzten Jahren liegen geblieben, und unsere Schulen leiden unter einem erheblichen Modernisierungs- und Sanierungsstau. Man denke nur an das Trauerspiel des Wiederaufbaus der abgebrannten Turnhallen. Hier räumt der amtierende Bürgermeister selber ein, dass gravierende Fehler gemacht wurden und es so zu erheblichen Verzögerungen gekommen ist.

Eine meiner ersten Aufgaben als neu gewählter Bürgermeister wird es daher sein, für alle Heider Schulen einen Investitionsplan für die bauliche Modernisierung und Sanierung aufzustellen und die entsprechende Finanzierung durch Beschlüsse der Ratsverammlung im Haushalt zu verankern. Sicherlich wird es eine Zeit dauern, bis die seit Jahren vernachlässigten Schulen wieder in einem ordentlichen Zustand sind. Doch jeder Weg beginnt mit einem ersten Schritt. Schließlich geht es darum, optimale räumlichen Voraussetzungen zu schaffen, damit die Schülerinnen und Schüler wieder mehr Freude am Lernen haben können. Wie gesagt: Bildung ist die wichtigste Grundlage für das Leben.

Ich hoffe mit meiner Antwort das Ziel Ihrer Fragen getroffen zu haben. Darüber hinaus freue ich, wenn Sie mir bei der Bürgermeisterwahl Ihre Stimme geben und als treuer sozialdemokratischer Wähler viele Menschen ihrer Umgebung wie Nachbarn, Freunde, Kollegen und Verwandte überzeugen, am Sonntag zur Wahl zu gehen. Eine hohe Wahlbeteiligung ist gut für unsere lokale Demokratie. Die Zustimmung möglichst vieler Bürgerinnen und Bürger gibt dem neu gewählten Bürgermeister den notwendigen Rückenwind für eine erfolgreiche Amtsführung.

Viele Grüße
Ihr Oliver Schmidt-Gutzat

Rückmeldung zum „Kandidaten-Hearing“

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Hallo Herr Schmidt-Gutzat,

ich hatte am vergangenen Montag das Vergnügen, am „Kandidaten Hearing“ in der VR-Bank teilzunehmen. Respekt, wie weit Sie sich in die regionalen Besonderheiten von Heide und in die Themen der Bürger eingearbeitet haben. Respekt auch davor, dass Sie sich nicht auf das herablassende Niveau eines der anderen Teilnehmer begeben haben, sondern hier souverän mit Fakten gekontert haben. Ich erinnere hier an die Zahl von ZWEI FH-Absolventen, die sich innerhalb von 20 Jahren in Dithmarschen selbständig gemacht haben…

Immerhin wurde Ihnen ja seitens des Amtsinhabers ja zugestanden, dass Sie „ein klein bisschen mehr Qualifikation mitbringen als Thomas Vogt“. Wenn man sich die sehr unterschiedlichen Lebensläufe betrachtet, ist das nicht nur schlechter Stil sondern schlicht unverschämt. Ich hoffe, dass nicht nur mir auffällt, dass ein solches Verhalten dem Amt des Bürgermeisters nicht angemessen ist.

Ich drücke Ihnen die Daumen für die Wahl und wünsche mir für Heide einen Wechsel in diesem wichtigen Amt.

Herzliche Grüße,
N. H.

Meine Antwort


Lieber Herr H.,

Vielen Dank für die Rückmeldung sowie ihre Eindrücke und Einschätzung des Kandidatenhearings der FDP. …
Da mein Blick auf diese Veranstaltung als unmittelbar „betroffener“ Teilnehmer natürlich subjektiv beeinflusst ist, bin ich sehr dankbar für objektive Rückmeldungen aus dem Publikum. Daher hat mir die Schilderung Ihres persönlichen Eindruckes bei der Vorbereitung auf die weiteren öffentlichen Vorstellungsrunden sehr geholfen. Vielen Dank dafür!

Meine von Ihnen zitierte sachliche Gelassenheit sowie die „Unverschämtheiten“ eines Mitbewerbers habe ich aus einer ganzen Reihe von Rückmeldungen von Teilnehmern an der Veranstaltung erfahren. Insofern ist es gut zu wissen, mit welchem Feingefühl das Publikums die unterschiedlichen Auftritte der Bewerber wahrgenommen hat. Das gibt mir viel Zuversicht für die Wahl am kommenden Sonntag.

Nochmals herzlichen Dank für Ihre E-Mail, verbunden mit der Bitte, dass Sie bei Nachbarn, Kollegen, Freunden und Verwandten für die Stimmabgabe am kommenden Sonntag werben. Eine hohe Wahlbeteiligung ist ganz im Sinne der örtlichen Demokratie. Je mehr Heider Bürgerinnen und Bürger sich an der Wahl beteiligen, umso stärker ist der Rückenwind, den der neu gewählte Bürgermeister bei seiner Arbeit verspürt.

Herzliche Grüße
Ihr Oliver Schmidt-Gutzat

Bürgernähe II

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Hallo Herr Schmidt,

Als meine Freundin und ich beim NDR Konzert waren , hatte die Tochter meiner Freundin auf einmal keine Lust mehr dabei zu sein, somit ist sie dann früh wieder nach Haus gegangen, an diesen Tag klingelten sie wohl an der Tür meiner Wohnung und sprachen mit der kleinen, als wir später nach Hause kamen erzählte sie mir von ihren Besuch, ich war im ersten Moment schockiert, dass sie einen fremden Mann die Tür aufgemacht hatte, aber sie war so begeistert von Ihnen , das ich mich dafür bedanken möchte, dass sie auch kleine Menschen ansprechen , mit klein meine ich dieses kleine 12 jährige Mädchen, und wer weiß ob ich Ihnen nicht sogar dafür meine Stimme gebe.

Mit freundlichen Grüßen
M. R.

Meine Antwort


Moin Herr R.,

vielen Dank für Ihre Email und die positive Rückmeldung. …

Ich musste tatsächlich etwas länger nachdenken, um Ihnen auf Ihre Mail zu antworten. Denn eigentlich ist es ja ganz normal, dass man sich mit Kindern und Jugendlichen genau so ernsthaft unterhält wie man das auch mit Erwachsenen tut, nämlich mit Respekt und auf Augenhöhe. Gerade aus vielen Gesprächen und auch Konflikten mit meinem zwölfjährigen Sohn Noah weiß ich, wie wichtig es ihm ist, ernst und „für voll“ genommen zu werden.

In meinen Haustürgesprächen hatte ich die großartige Möglichkeit, mich mit ganz verschiedenen Menschen unterschiedlicher Herkunft und jeden Alters zu unterhalten. Dadurch habe ich viel über die Menschen in Heide und über Heide selbst erfahren. Die Offenheit und Herzlichkeit, mit der mir die Menschen begegnet sind, ist eine der prägendsten Erfahrungen, die ich in den letzten 14 Monaten der Wahlkampagne gemacht habe.

Dabei habe ich mich immer wieder auch darüber gefreut, wenn ich die Gelegenheit hatte, mich mit Kindern und Jugendlichen zu unterhalten. Dadurch konnte ich direkt von ihnen erfahren, was sie sich vielleicht von ihrer Stadt wünschen. Bei zwei Veranstaltungen, an denen wir Bewerber in Schulen teilgenommen haben – mit den zehnten Klassen und der Oberstufe im Schulzentrum Heide-Ost sowie mit einer neunten und einer zehnten Klasse in der Klaus-Groth-Schule – haben die Jugendlichen viel Interesse an ganz unterschiedlichen Themen gezeigt.
Und nun ist es vielleicht sogar so, dass durch diese Begegnung an der Haustür die Tochter Ihrer Lebenspartnerin für mich zur Wahlhelferin beim Werben um Ihre Stimme geworden ist. Das würde mich freuen.

Danke nochmals für Ihre Email. Bitte grüßen Sie auch Ihre Lebenspartnerin und deren Tochter.

Herzliche Grüße
Oliver Schmidt-Gutzat

Bürgernähe

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Guten Morgen,

Sie wohnen in Eutin. Woher kennen Sie Heide und wie genau kennen Sie Heide? Ich finde es wichtig, als Kandidat eher in Heide zu wohnen… Bürgernah halt! Die anderen beiden Kandidaten sind ja Heider, aber ich bin endlich für frischen Wind!

Herzliche Grüsse aus Heide!

Meine Antwort


Liebe C.,

vielen Dank für Ihre Mail. …

Ihre beiden Eingangsfragen habe ich gerade einer anderen Fragestellerin beantwortet, die mir die identischen Fragen gestellt hatte. Der Einfachheit halber übersende ich Ihnen die entsprechende Mail im Anhang. Darüber hinaus nehme ich zu ihren Bemerkungen folgendermaßen Stellung:

Ihre Ansicht, schon als Kandidat für das Bürgermeisteramt schon in Heide wohnen zu müssen, kann ich nicht teilen. Denn wenn man noch nicht Bürgermeister ist, geht man an seinem bisherigen Wohnort seiner Arbeit nach. Schon das macht es notwendig, auch dort zu wohnen. Das bringt natürlich zusätzlichen Aufwand, und ich weiß, wovon ich rede. Heide und Eutin liegen ganz schön weit auseinander. Da ist es gut, dass ich für meine Bürgermeister-Wahlkampagne meinen gesamten Jahresurlaub aufgespart hatte.

Und was die Bürgernähe betrifft, habe ich in den letzten 14 Monaten sehr positive Erfahrungen gemacht und mich mit vielen Heider Bürgerinnen und Bürgern getroffen, an über 5000 Haustüren geklopft und viele Gespräche mit Vereinen und Verbänden geführt. Ich kenne also das Leben in Heide schon sehr genau. Soweit ich weiß, sind meine beiden Mitbewerber auch erst im Laufe ihres Lebens nach Heide gezogen oder waren lange Zeit berufsbedingt nicht in Heide ansässig. Da gibt es also keinen Unterschied.

Und wenn Sie „endlich für frischen Wind“ sind, dann dürfte Ihnen die Wahl nicht schwer fallen. Denn frischer Wind kommt in aller Regel von außen. Selbstverständlich werde ich im Falle meiner Wahl zum Bürgermeister von Heide nach Heide ziehen. Denn – da haben Sie völlig recht – ein Bürgermeister gehört in seine Stadt.

Mit freundlichen Grüßen
ihr Oliver Schmidt-Gutzat

Ihre Motivation

Frage per Email


Guten Morgen Herr Schmidt-Gutzat,

Leider war auch ich nicht anwesend, als Sie versucht haben, mich zu besuchen.

Meine Frage an Sie: Was verbindet Sie mit Heide? Warum wollen Sie gerade in Heide Bürgermeister werden?
Ich würde mich über eine Antwort freuen.

LG B. K.-P.

Meine Antwort


Liebe Frau K.-P,

vielen Dank für Ihre Mail. …
Ihre Frage, die mir im übrigen häufig gestellt wird, beantworte ich folgendermaßen:

Als Erfahrung aus meiner früheren beruflichen Tätigkeit auf dem Balkan und in Afghanistan habe ich schon vor einigen Jahren das Ziel entwickelt, einmal Bürgermeister einer Mittelstadt in meiner schleswig-holsteinischen Heimat zu werden. Dabei reizte mich besonders die überschaubare Größe solcher Städte, in denen man noch direkten Kontakt mit den Bürgerinnen und Bürgern hat und gleichwohl großen gestalterischen Einfluss auf die Entwicklung der Kommune hat.

Gleich nach meiner Rückkehr nach Deutschland Ende 2015 habe ich dann dieses Ziel weiterverfolgt, indem ich zum einen zwecks Vervollständigung meiner kommunalen Kenntnisse und Erfahrungen eine Anstellung bei der Stadt Eutin angenommen habe und zum anderen mir verschiedene Mittelstädte in Schleswig-Holstein angesehen habe. So bin ich auch nach Heide gekommen.

Nachdem ich mir dann einen gründlichen Eindruck von dieser schönen Stadt, den Menschen und den kommunalen Entwicklungsmöglichkeiten gemacht hatte, war es dann für mich nur folgerichtig, mich um das Bürgermeisteramt in Heide zu bewerben. Seit gut einem Jahr steht daher meine Bewerbung fest. Seitdem verbringe ich mehrere Tage in der Woche in Heide und nutze jede freie Minute, um Heide besser und besser kennen zu lernen. So habe ich eine Menge über das pulsierende Leben in Heide erfahren und in vielen persönlichen Gesprächen die Bürgerinnen und Bürger kennen gelernt. Dabei hat mich ihre Direktheit, Offenheit und Herzlichkeit sehr beeindruckt.

Durch die vielen persönlichen Kontakte bei meinen Gesprächen in Vereinen, Verbänden und Institutionen wie auch durch die Teilnahme an so manchem städtischen Event und besonders durch die herzliche Aufnahme bei den Hohnbeer-Veranstaltungen im vergangenen Winter fühle ich mich in Heide schon sehr heimisch und schon jetzt mit vielen Menschen in Heide freundschaftlich verbunden. Daher freue ich mich, wenn sich die Wählerinnen und Wähler am kommenden Sonntag in der Bürgermeisterwahl für mich entscheiden. Dann habe ich mein Ziel erreicht. Und dann werde ich gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern – also auch mit Ihnen – , im Zusammenwirken mit der Kommunalpolitik und den Vereinen und Verbänden die Herausforderungen angehen, die die Zukunft für Heide bereithält.

Ich hoffe, dass meine Antwort den Kern Ihrer Fragen trifft. Sollten Sie sich darüber hinaus für meinen Weg nach Heide interessieren, empfehle ich Ihnen einen Besuch auf meiner Homepage. Dort können Sie nicht nur in über 100 „Tagebuch“-Einträgen nachlesen, welche positiven Erfahrungen ich im letzten Jahr hier in Heide gemacht habe, sondern Sie können unter der Rubrik „Standpunkte“ meine Position zu verschiedenen Herausforderungen und Problemen in Heide kennen lernen. Und im „Dialog“ finden Sie – neben Ihrem eigenen Brief – die vielfältige Korrespondenz zwischen Heider Bürgern und mir.

Viele Grüße

Ihr Oliver Schmidt-Gutzat

200. Geburtstag von Klaus Groth

Fragen per Email


Guten Abend Herr Schmidt-Gutzat,

danke für Ihre Nachricht an meinem Briefschlitz: Hat gestern nicht sollen sein. Wir kennen uns ja vom Stadtrundgang und der Klaus-Groth-Tagung – daher meine Frage an Sie, ob Sie sich als Bürgermeister auch stark für die Kultur machen werden. Ich frage das auch, weil wir kommendes Jahr den 200. Geburtstag von Klaus Groth feiern werden, jenem Ehrenbürger und berühmtesten Sohn der Stadt, von dem Politik und Verwaltung sagen bzw. fragen, was er denn für Heide bringt … man erwartet wohl eine Antwort in Euro und Cent, aber der Mensch lebt ja nicht vom Brot allein.

Über Ihre Antwort würde ich mich freuen: Ihnen gutes Gelingen – schön, dass wir eine Alternative haben!

Auf bald & adjüs
H. P.

Meine Antwort


Sehr geehrter Herr P.,

Vielen Dank für Ihre Email. …

Zunächst einmal möchte ich Ihnen bestätigen, dass Kunst und Kultur für eine Stadt wie Heide wichtige „weiche Standortfaktoren“ sind. Viele Bürgerinnen und Bürger empfinden Heide gerade deswegen so lebenswert, weil hier einiges geboten wird. Auch ich finde die Vielfältigkeit kultureller Veranstaltungen, die in Heide angeboten werden, sehr beeindruckend.

Ebenso bin ich beeindruckt davon, dass ein Großteil dieser Veranstaltungen – ebenso wie in vielen anderen Bereichen – auf ehrenamtlichem Engagement beruhen. Ohne dieses Engagement wäre das kulturelle, das sportliche, das gesellschaftliche und das politische Leben in unserer Stadt wesentlich ärmer oder gar nicht vorhanden. Dass Sie persönlich zu diesen engagierten Heidern gehören, zeigen mir unsere Begegnungen in der Vergangenheit sowie der Duktus Ihrer Nachricht. Darüber freue ich mich.

Von mir als Bürgermeister können Sie daher volle Unterstützung bei der Förderung von Kunst und Kultur erwarten, sei es durch persönliches Engagement oder die aktive Begleitung kultureller Projekte. inwieweit sich die finanzielle Förderung von Kunst und Kultur durch die Stadt Heide – wie Sie sagen – in Euro und Cent niederschlägt, hängt letztendlich von den Haushaltsbeschlüssen der Ratsversammlung ab. Jedoch habe ich auch aus der Kommunalpolitik eine ganze Reihe von positiven Signalen zu diesem Thema vernommen

Wie sich eine Stadt selbst sieht und wie sie sich dann auch nach innen und außen darstellt, das zeigt sich eben gerade auch an der Förderung von Kunst und Kultur. Und in einer Kreiststadt hat das nochmal eine besondere Bedeutung. Und auch hier sehe ich in Heide einen Nachholbedarf. Es gibt durchaus den Bedarf und die Nachfrage nach weiteren Veranstaltungen. Auch bestehende Einrichtungen in Heide, wie die Museumsinsel, sowie Personen, die eng mit Heide verbunden sind, wie Klaus Groth, Johannes Brahms und Solhie Detleffs, sollten noch stärker hervorgehoben werden. Um Heide im kulturellen Bereich voranzubringen, werde ich mich auf vielfältige Weise gemeinsam mit der Politik einsetzen, auch wenn die Mittel dafür begrenzt sind. Dabei rechne ich mit Ihrer Unterstützung.

Viele Grüße
Ihr Oliver Schmidt-Gutzat

Probleme mit der Infrastruktur

Fragen per Brief


Sehr geehrter Herr Schmidt-Gutzat,

die Wahl zum Bürgermeister steht vor der Tür und ich wünsche Ihnen viel Erfolg.

Bei dieser Gelegenheit möchte ich einige Anregungen geben, bzw. Wünsche äußern und hoffe, dass diese auch erhört und nach Möglichkeit umgesetzt werden.

1) Der Sandweg zwischen Waldschlößchenstr. und Helgoländer Str. wurde – wie es sich zu Lebzeiten die Spenderin, Frau Ziesing wünschte – mit Beleuchtung versehen. Auch der Weg wurde ausgebessert. Allerdings wird mir von Bewohnern des Wohnanlage Y-Haus und des Butendiekes erzählt, dass sie trotzdem den Weg meiden, weil er mit Fahrrad, Rollator oder auch nur als Fußgänger schlecht begehbar ist, weil viele große Steine drauf liegen, bei denen man umknickt oder sich sonst wie verletzt. Ich habe es gerade in den letzten Tagen gemerkt, als ich mit dem Fahrrad den Weg nutzte. Kann hier baldmöglichst Abhilfe geschaffen werden? Übrigens – eine Sitzbank fehlt noch. Ich habe eine Kunststoffbank, die ich gerne stiften würde, falls Interesse besteht.

2) Busverbindung Butendiek – Innenstadt.
Es ist ok., dass die Haltestelle Föhrer Str. aufgehoben wurde, dafür ist eine beidseitige Haltestelle vor dem Korfu eingerichtet. Eine Fahrt zur Innenstadt (Markt – wie früher) entfällt, ebenfalls die Rückfahrmöglichkeit ab Markt. Viele Butendieker und auch Bewohner der Wohnanlage Y-Haus nutzten bei der alten Reglung die Fahrt zum Markt – Einkauf bei Wandmaker (heute Kaufland)
– und die sofortige Möglichkeit zur Rückfahrt. Wenn gerade die Senioren ihren Einkauf heute noch in gleicher Weise tätigen könnten, wären allen geholfen – Verkäufer und Verbraucher. Leider müssen die Senioren jetzt mit den schweren Taschen ganz bis zum neuen ZOB laufen. Das ist nicht mehr zumutbar. Bitte – verehrter Herr Schmidt-Gutzat – setzen Sie sich möglichst umgehend für eine entsprechende Neureglung ein.

3) Radwegeproblem
Lt. Ihrem Flyer scheiden Sie das Fahrradwegenetz an. Warum wurde der schöne breite Fahrradweg in der Nordstrander Str. „entwidmet“, der sehr, sehr gut zur Verkehrssicherung beitrug.
Jetzt müssen wir Radfahrer die Straße benutzen, das ist sehr riskant und gefährlich, weil einseitig geparkt wird und die Radfahrer wegen Gegenverkehrs absteigen müssen.

Ich hoffe, dass Sie den Bewohnern des Butendiekes helfen können.

Freundliche Grüße
W.R.

Meine Antwort


Sehr geehrter Herr R.,

zunächst bedanke ich mich herzlich für Ihre guten Wünsche zum Wahlausgang … Heute komme ich nun dazu, Ihnen etwas ausführlicher auf Ihre Anregungen und Fragen zu antworten.

Den von Ihnen angesprochenen Sandweg zwischen Waldschlösschenstraße und Helgoländer Straße habe ich mir angeschaut. Ich kann Ihnen nur bestätigen, dass dieser Weg aus den von Ihnen genannten Gründen nur mangelhaft genutzt werden kann. Meine weiteren Recherchen haben ergeben, dass zurzeit nicht geplant ist, diese Mängel abzustellen. Hieran kann ich natürlich zur Zeit als Bewerber um das Bürgermeisteramt nichts ändern. Nach erfolgreicher Wahl werde ich mich darum kümmern, dass entweder mit „Bordmitteln“ der Bauhof die von Ihnen genannten Mängel zügig beseitigt, oder ich werde bei den nächsten Haushaltsberatungen entsprechende Mittel einwerben. Im Übrigen vertrete ich die Auffassung, dass deutlich schneller konkrete Mängel am Geh- und Radwegenetz beseitigt werden müssen. Ich werde daher der Ratsversammlung empfehlen, die entsprechenden Haushaltsmittel angemessen aufzustocken.

Das von Ihnen geschilderte Problem mit der Aufhebung der Haltestelle am Markt ist bei meinen Hausbesuchen bereits von vielen älteren Bürgerinnen und Bürgern an mich herangetragen worden. Ganz offensichtlich hat man bei der Neuplanung der Haltestellen ihre Bedürfnisse und berechtigten Interessen nicht genügend berücksichtigt. Es wäre wünschenswert gewesen, dass die Planer vor Einführung der neuen Regelung bei den Kunden – also Ihnen – den Bedarf, der an die Busverbindungen gestellt wird, erfragt hätten. Leider kenne ich nicht die Gründe, die zu dieser Form der Neuplanung geführt haben. Gleich nach meiner Wahl zum Bürgermeister werde ich im Gespräch mit den Verantwortlichen auf eine Lösung in Ihrem Sinne drängen.

In der Tat liegt mir eine Sanierung und ein Ausbau des Geh -und Radwegenetzes sehr am Herzen. Dies ist Voraussetzung für einen sicheren und komfortablen Verkehr für Fußgänger und Radfahrer. Ziel muss es daher sein, mit einer Komplettierung des Radwegenetzes die Autofahrbahnen aus den von Ihnen genannten Gründen vom Radverkehr zu entlasten. Nur so wird es uns gelingen, dass mehr und mehr Bürgerinnen und Bürger das Fahrrad nutzen und damit langfristig der Autoverkehr abnimmt. Das ist ganz im Sinne einer lebendigen Innenstadt.
Auf meiner Homepage, lieber Herr R., können Sie verfolgen, dass ich mir eine ganze Reihe von weiteren Gedanken zu den Herausforderungen der Heider Kommunalpolitik mache. Doch bevor ich hier in Ihrem Sinne tätig werden kann, steht die Bürgermeisterwahl am 9. September an. Ich hoffe daher auf Ihre Unterstützung und die Unterstützung ihrer Nachbarn am Wahlsonntag.

Mit freundlichen Grüßen
ihr Oliver Schmidt-Gutzat

Wahlkampf und Internet

Frage per Email


Guten Tag Herr Schmidt-Gutzat,

Wahlkampf wird heutzutage nicht mehr nur im 1:1 – sprich: im persönlichen Gespräch auf der Straße – gemacht, sondern in zunehmendem Maße auch im Internet. Wir haben unter diesem Gesichtspunkt einmal betrachtet, wie sich die drei Kandidaten ums Heider Bürgermeisteramt im Netz so bewegen.
Auf der Suche nach Social-Media-Aktivitäten sind wir bei Ihnen leider nicht fündig geworden. Die Seite „Ihr Bürgermeister für Heide“ ist verwaist.

Um unser Bild zu vervollständigen, bitten wir um die Beantwortung folgender Fragen:
Halten Sie Social Media für verzichtbar?
Wie bewerten Sie die Aktivitäten – on- und offline – ihrer Mitbewerber?

Für eine zeitnahe Antwort wären wir Ihnen sehr verbunden.

Mit freundlichen Grüßen
Michael Behrendt
Redaktion Boyens Medien

Meine Antwort


Sehr geehrter Herr Behrendt,

Vielen Dank für Ihre Email vom 27. August.

Aufgrund der Vorbereitung auf die öffentliche Veranstaltung am 28. August im Stadttheater, des Pressegespräches bei Ihnen im Hause am 30.August, weiteren Wahlkampfaktivitäten in dieser Woche, meinen beruflichen und privaten Verpflichtungen sowie der Beantwortung zahlreicher E-Mails, die vor Ihrer Anfrage bei mir eingetroffen waren, beantworte ich – so zeitnah wie möglich – Ihre E-Mail vom 27. August.

Zunächst widerspreche ich Ihrer Einschätzung, dass die Kommunikation im Wahlkampf zunehmend nicht mehr durch das persönliche Gespräch (1: 1) sondern durch das Internet geführt wird. Meine Erfahrung in meiner 14-monatigen Wahlkampagne in Heide zeigt mir, dass gerade das Gespräch auf Augenhöhe und im direkten Blickkontakt und der damit verbundenen Wertschätzung des Gesprächspartners von den Heider Bürgerinnen und Bürgern wohltuend wahrgenommen wird. Dabei ist es mir stets wichtig, persönlich auf die Sorgen und Beschwerden meiner Gesprächspartner wie auch ihre positiven Äußerungen individuell einzugehen. Weiterhin ist auch zu berücksichtigen, dass viele – gerade auch ältere – Heider Bürgerinnen und Bürger die von Ihnen bevorzugten Kommunikationsmöglichkeit gar nicht zur Verfügung haben und schon darum lieber einen kleinen Schnack bei einer Tasse Kaffee bevorzugen. Dieses Prinzip werde ich im Falle meiner Wahl auch als neuer Bürgermeister von Heide verfolgen. Mich wird man jederzeit direkt ansprechen können.

Nun zu Ihren Fragen:
– Halten Sie Social Media für verzichtbar?
Nein. Auch dies ist eine Kommunikationsform, die ich beachte. So beobachte ich die Diskussionen im sozialen Netz, ohne sie überzubewerten. Daher benutze ich die sozialen Medien sehr sparsam. Bisher habe ich erst zweimal etwas auf den beiden Heider Facebook-Seiten kommentiert. Das war dann auch notwendig. Ansonsten kommentieren andere bereits zur Genüge die laufende Wahlkampagne in die eine oder andere Richtung.

– Wie bewerten Sie die Aktivitäten – on- und offline – ihrer Mitbewerber
Die Off- und Online-Aktivitäten meiner Mitewerber bewerte ich grundsätzlich nicht, da jeder Bewerber sicherlich gute Gründe hat, wie er sich in der Bürgermeisterwahlkampagne darstellt. Schließlich will jeder von uns Bürgermeister werden oder bleiben. Vielmehr konzentriere ich mich auf meine eigenen Aktivitäten. Die Bewertung obliegt allein den Wählerinnen und Wählern. Zu meinen Online-Aktivitäten: Bis auf eine gelegentliche Beratung betreibe ich meine Wahlkampagne alleine. Daher muss ich aus zeitlichen Gründen Schwerpunkte setzen: Mein Schwerpunkt ist „Nahe bei den Menschen“, und deshalb setze ich auf Haustürbesuche (mittlerweile über 5000) und meine Info-Stände. Ich rechne damit, dass dieses Konzept mir den Wahlsieg bringt. Dennoch – siehe oben – verfolge ich die Diskussionen, auf Facebook, sehr intensiv.

Mit freundlichen Grüßen
Oliver Schmidt-Gutzat

 

Was ist mit den Schulen?

Email vom 30. Juli 2018


Hallo…..
Ich habe gelesen das es in ihrem Wahlkampf um bezahlbaren Wohnraum(find ich gut) und Radweg Ausbau (hier bestimmt wichtig, gerade für die Schulkinder) geht. Da die letzten Jahre alles Geld in den Kita Ausbau ging, sind die Schulen leider vergessen worden. Ist da denn was in absehbarer Zeit in Aussicht??? Dieses Thema liegt mir speziell am Herzen. Das kann nicht sein das unsere Kinder unter solchen Bedinungen lernen müssen. Mfg

Meine Antwort


Hallo Frau M.,

Vielen Dank für Ihre Email und die Fragen. … Doch nun zu Ihren Fragen:

In der Tat ist bei der Schaffung bezahlbaren Wohnraums in den letzten 15 Jahren einiges versäumt worden. Es wurden einige Neubaugebiete durch Privatinvestoren erschlossen, die natürlich bei ihrer Tätigkeit Gewinne eingeplant haben. So ist das in unserer Wirtschaftsordnung (zu Recht) geregelt, und durch diese Gewinne ist der angebotene Wohnraum natürlich entsprechend verteuert worden. Um bezahlbaren Wohnraum zu schaffen, schlage ich einen anderen Weg vor: Bei der Schaffung bezahlbaren Wohnraums muss die Stad das Heft des Handelns in der Hand behalten. Wenn Planung, Entwicklung, Erschließung und Vermarktung von Neubaugebieten durch die Stadt und nicht durch Investoren erfolgt, kann die Stadt diese Grundstücke zum Selbstkostenpreis anbieten. Dadurch könnten sich auch mehr„normale Bürger“ ein Eigenheim leisten. Und auch für diejenigen, ein sich ein eigenes Haus nicht leisten können oder wollen, muss bezahlbarer Wohnraum geschaffen werden. Nach meinen Erfahrungen sind hierfür kommunale und gemeinnützige Wohnungsunternehmen die geeigneten Partner für die Stadt

Vor vier Jahren hat die Stadt einen Mobilitätsplan in Auftrag gegeben. Seitdem ist fast nichts passiert. Einziges Ergebnis bisher: Die Stadt hat die Entwicklung eines Radverkehrskonzepts in Auftrag gegeben. Dabei hätten unabhängig von den Planungen konkrete Maßnahmen zur Verbesserung der Geh- und Radwege bereits vor langer Zeit umgesetzt werden können. Die Planung und der Ausbau komfortabler und sicherer Rad- und Gehwege gehört heutzutage zu einer modernen Stadtentwicklung, zumal dann, wenn eine Stadt auf Vermeidung von Autoverkehr und auf kurze Wege setzt.

Meines Wissens nach gibt es neben der Grundsatzentscheidung der Ratsversammlung zur Teilsanierung und zum teilweisen Neubau des Schulzentrums Heide Ost keine systematische Bestandsaufnahme zum Sanierungs- und Modernisierungsstau an den anderen Heider Schulen. Eine solche Prioritätenliste für alle Schulen brauchen wir unbedingt, damit die begrenzten Haushaltsmittel gerecht verteilt werden. Unter meiner Leitung wird die Verwaltung einen Masterplan zur Sanierung und Modernisierung aller Schulen erstellen, der dann zügig abgearbeitet wird. Nur auf diese Weise kann Heide seiner herausragende Stellung als Schulstandort gerecht werden. Und nur so ist Heide wirklich attraktiv für Familien mit schulpflichtigen Kindern.

Ich hoffe,dass meine Antworten den Kern ihrer Fragen trifft.

Viele Grüße
Ihr Oliver Schmidt- Gutzat


Podiumsdiskussion?

Email vom 17. Juli 2018


Hallo Oliver,

ich habe gehört, dass es bald so eine Art „Podiumsdiskussion“ zwischen den Schülern der einzelnen Schulen und Dir geben wird. Das finde ich wirklich super. Worum wird es dabei gehen? Bzw. Wird es ein bestimmtes Thema geben, worauf die „Diskussion“ ausgelegt ist? Ich hoffe, dass wir uns dort sehen werden und bis dahin wünsche ich Dir noch eine schöne Zeit. Genieß‘ das schöne Wetter 🙂

Liebe Grüße
L. T.

Meine Antwort

Hallo L.,

danke für Deine Email und Dein Interesse an der Podiumsdiskussion. …

Das Gymnasium Heide-Ost plant für den 23.08.2018 eine Podiumsdiskussion mit allen drei Bewerbern für das Amt des Bürgermeisters. Voraussichtlich wird diese Veranstaltung in der 5.+ 6. Stunde (11:20 Uhr – 12:55 Uhr) für alle Oberstufen-Schülerinnen und -schüler stattfinden und von der Schülersprecherin und dem Schülersprecher des GHO moderiert werden. Die 10.Klassen der Gemeinschaftsschule werden ebenfalls eingeladen.

Es wird sicherlich eine Struktur für die Diskussion geben, die ich allerdings noch nicht erhalten habe. Ich schicke sie dir gerne zu, sobald ich sie bekomme. Thematisch ist mir daher auch noch keine Festlegung von Themenschwerpunkten bekannt. ich gehe davon aus, dass alle Themen angesprochen werden können, die wichtig für unsere Stadt sind. Vermutlich wird der Schwerpunkt dabei auf Themen liegen, die für Jugendliche von besonderer Bedeutung sind.

Bestimmt planen die Moderatoren bereits von sich aus, dass die Diskussion auch mit den Schülerinnen und Schülern geführt wird. Typischerweise gehört ein solcher Teil zu einer solchen Veranstaltung dazu. Gelegentlich besteht auch die Möglichkeit, solche Fragen bereits im Vorfeld der Veranstaltung zu stellen, sodass die Moderatoren die Möglichkeit haben, sie thematisch zu sortieren. Dieses werde ich in der Vorbesprechung anregen.

Auf jeden Fall freue ich mich bereits sehr auf die Diskussion mit den Schülerinnen und Schülern!

Außerdem möchte ich dich darauf hinweisen, dass die Friedrich-Naumann-Stiftung am 20. August 2018 ein Kandidaten-Hearing durchführen wird und die Stadt ebenfalls eine Veranstaltung für alle Bewerber für den 28. August plant. Ort und Zeit werden sicherlich rechtzeitig veröffentlicht. Und am 1. September 2018 wird es im Rahmen des Stadtfestes eine Vorstellungsrunde auf dem Marktplatz geben.

ich freue mich, wenn ich Dich auf einer dieser Veranstaltungen treffe.

Herzliche Grüße

Dein Oliver

Kandidatur zum Bürgermeisteramt in Heide

Email vom 27. Juni 2018


Sehr geehrter Herr Schmidt-Gutzat,

ich habe vor kurzem an unserer Haustür Ihren „Flyer“ vorgefunden…offenbar waren Sie heute in Heide unterwegs, um mit Bürgerinnen und Bürgern zu sprechen. Schade, dass ich zu dieser Zeit nicht zu Hause war, denn nicht nur als Bürgerin … ist das Thema Bürgermeister-Wahl für mich sehr interessant und ich hätte Ihnen gerne ein paar Fragen gestellt. So nutze ich nun die Möglichkeit Ihnen zu schreiben.

Sie schreiben, dass Sie sich als Bürgermeister unter anderem für eine gute Ausstattung von Schulen und KiTa‘s und für eine bürgerfreundliche und leistungsstarke Verwaltung stark machen wollen. Wie genau stellen Sie sich diese Punkte vor? Was würden Sie versuchen wollen mit der Kommunalpolitik gemeinsam umzusetzen um Verbesserungen zu erreichen? Was würden Sie anders machen als es bisher gemacht wurde? Vor allem auch im Hinblick auf eine schwierige Finanzlage. Haben Sie derzeit den Eindruck, dass die Verwaltung nicht ausreichend bürgerfreundlich bzw. leistungsstark ist? Haben Sie „Ideen“ für Veränderungen/Verbesserungen in diesen Bereichen?

Ich wünsche Ihnen einen angenehmen Abend und verbleibe mit

Freundlichem Gruß
O. C.

Meine Antwort


Sehr geehrte Frau C.,

über Ihre Rückmeldung freue ich mich sehr. …

Meine bisherigen Erkenntnisse über die Situation in Kitas und Schulen haben mir gezeigt, dass in beiden Bereichen bei Personal und Ausstattung noch „Luft nach oben“ ist. So ist beispielsweise bei den Kitas der Betreuungsbedarf noch immer nicht gedeckt. Dies liegt unter anderem daran, dass nicht genügend Personal zur Verfügung steht. Mit der Entscheidung für die Sanierung bzw. den teilweisen Neubau des Schulzentrums Heide-Ost ist eine wichtige Entscheidung für den Schulstandort Heide getroffen worden. Auch in anderen Schulen in Trägerschaft der Stadt gibt es jedoch einen Bedarf an Räumlichkeiten, an Sanierung und Ausstattung. Als Bürgermeister will ich diese Defizite in Zusammenarbeit mit den Verantwortlichen vor Ort und den ehrenamtlichen Gremien abstellen.

Ihrer Frage zur schwierigen Finanzlage der Stadt und zur Konsolidierung des Haushalts möchte ich vorausschicken, dass das Haushaltsrecht eine der Königsdisziplinen der Ratsversammlung ist. Die Verwaltung kann dabei durch die Kämmerei nur Vorschläge machen. Im Übrigen kann ich Fragen zum Haushalt im Detail natürlich erst beantworten, wenn ich zum Bürgermeister gewählt werde und mit dem Kämmerer sowie den Fachbereichs- und Fachdienstleitungen die Haushaltspositionen im Einzelnen durchgegangen bin. Dies und eine Aufstellung des aktuellen Defizits gehört jedoch zu einer meiner ersten (internen) Aufgaben als Bürgermeister.

Eines ist jedoch bereits jetzt klar: Ein radikaler Sparkurs ist ebenso wenig möglich und sinnvoll wie ein einfaches „Weiter so“. Viele der eingeplanten Ausgaben sind schon deswegen notwendig, um Heide für die Zukunft gut aufzustellen. Dazu gehören insbesondere die Kosten für die Sanierung und Ausstattung von Schulen und Kitas. Denn Heide ist ein wichtiger Schulstandort und muss für junge Familien mit Kindern attraktiver werden.

Die Haushaltskonsolidierung kann daher nur auf einem vorsichtigen Sparkurs beruhen. Dabei besteht durchaus Einsparpotential, ohne die Entwicklung für ein zukunftsfähiges Heide zu gefährden. Dies zeigt sich zum Beispiel auch daran, dass die Stadt derzeit jährlich 100.000,- EUR an Strafzinsen für eine bisher nicht in Anspruch genommene Förderung im Bahnhofsumfeld zahlt. Deutliches Einsparpotential besteht auch in einer Verbesserung der Zusammenarbeit mit den Umlandgemeinden hinsichtlich des Betriebes gemeinsamer Einrichtungen. Denn schließlich werden unsere Einrichtungen nicht nur von den Heiderinnen und Heidern, sondern in sehr umfangreichen Maße auch von den Umlandgemeinden in Anspruch genommen.

Und nicht zuletzt werde ich mich dafür einsetzen, dass sich mehr Gewerbe, mehr Produktion, aber auch Forschung, in unserer Stadt ansiedeln. Dies führt ebenfalls zur Verbesserung der Lebensqualität für alle Bürgerinnen und Bürger,zumehr qualifizierten Arbeitsplätzen und so zu einer besseren Haushaltslage.

Zur bürgerfreundlichen und leistungsstarken Verwaltung: In den letzten 14 Monaten habe ich mit vielen Bürgerinnen und Bürgern auch über die Situation in der Verwaltung gesprochen, darunter auch mit Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Verwaltung selbst. Mein Eindruck ist hierbei, dass die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sehr qualifiziert und engagiert sind. Dieses Bild habe ich auch durch die Sitzungen der Ratsversammlung oder der Ausschüsse erhalten. Allerdings höre ich auch immer wieder, dass diese Leistungsbereitschaft und Kompetenz nicht ausreichend genutzt wird. Als Bürgermeister ist es mir ein wichtiges Anliegen, diese Potentiale richtig einzusetzen. …

Mit freundlichen Grüßen
Oliver Schmidt-Gutzat

 

Bezahlbarer Wohnraum & Fuß- und Radwege

Email vom 23. Juni 2018

Hallo Herr Schmidt-Gutzat

In Ihrem Flyer den Sie verteilt haben sind diverse Punkte enthalten die ganz interessant klingen.

Ein Punkt ist der bezahlbare Wohnraum. Ich komme ursprünglich aus einem anderen Kreis und war erschrocken wie teuer die Mieten hier in Heide sind. Im Vergleich zu anderen Städten bezahlt man hier denke ich viel zu viel und die Wohnungen sind in keinem besseren Zustand. Dies wäre ein wichtiger Punkt den es zu verbessern gilt.

Ein weiterer Punkt den es aus meiner Sicht zu verbessern gilt sind die teilweise überhaupt nicht vorhandenen Fuß – und Radwege. Ich war erschreckt das es an wichtigen Punkten keine vorhanden sind. Um nur zwei Beispiele zu nennen, da wären zum einen die Schleswiger Straße. Eine kleine Straße mit einem Bahnüberweg. Sie wird häufig genutzt aber man muss dort auf der Straße laufen. Die Beschilderung ist auch eher mangelhaft. Die Zufahrt von der Schleswiger Straße ist grauenhaft. Als wenn man auf eine Einfahrt fährt – omg. Das zweite Beispiel bezieht sich auf die (Hauptstraße) Waldschlößchenstraße die von Ostrohe kommt. Ein einziges Trauerspiel wenn man aus dieser Richtung nach Heide einfährt. Kreishauptstadt mit dem größten Marktplatz Deutschlands und man denkt man fährt in ein „Kuhdorf“. Auch hier auf der einen Seite wo sich die Geschäfte befinden kein Fuß – oder Radweg. Die Leute zwängen sich gefährlich an den fahrenden Autos entlang der Straße.

Das soll als erster Eindruck erst mal reichen.

Vielen Dank T.M.

Meine Antwort

Sehr geehrter Herr M.,

herzlichen Dank für Ihre Email sowie Ihre Rückmeldung zu meinem Flyer und den Themen der Wahlkampagne. Ihre Email freut mich ganz besonders, da ich erst am Tag vor Ihrer Email mit meinen Besuchen bei Heider Bürgerinnen und Bürgern an ihren Haustüren begonnen habe. …

Mit den beiden von Ihnen angesprochenen Punkten benennen Sie zwei wichtige Punkte der Heider Kommunalpolitik, um deren Lösung ich mich als Bürgermeister kümmern werde.

Ihren Schock über die hohen Mietpreise in Heide kann ich gut nachvollziehen. Wie bei allen Wirtschaftsgütern regelt sich auch bei der Wohnraumvergabe der Preis über das Angebot und die Nachfrage. Und offensichtlich ist es in Heide über einen längeren Zeitraum versäumt worden, gezielt bezahlbaren Wohnraum zu schaffen und etwa eigens dafür bereitgestellte Kredite in Anspruch zu nehmen. So fehlt es mittlerweile an bezahlbarem Wohnraum für Menschen jeden Alters und in den verschiedenen Lebenssituationen. Grundsätzlich kann man in unserer attraktiven Stadt gut leben, und so wächst die Bevölkerung in Heide seit Jahren stetig an. Will man gerade auch junge Familien aktiv nach Heide holen oder hier halten, dann gehört zu den Voraussetzungen insbesondere auch die Versorgung mit bezahlbarer Wohnraum. Daher werde ich mich als Bürgermeister in Zusammenarbeit mit der Ratsversammlung um die Verbesserung der Rahmenbedingungen für den Bau bezahlbaren Wohnraums kümmern. Dies kann durch die Ausweisung geeigneter Bauflächen in Baubebauungsplänen wie auch durch Investitionsanreize an Privatpersonen und entsprechende Verhandlungen mit in unserem Lande tätigen gemeinnützigen Wohnungsbauunternehmen geschehen.

Auch beim Ausbau des Fuß-und Radwegenetzes ist der Rückstau in Heide im Vergleich mit anderen Städten in Schleswig-Holstein deutlich höher. Dabei trägt das Fuß- und Radwegenetz maßgeblich zur Lebensqualität unsere Bürgerinnen und Bürger bei. Insbesondere wird bei den Ausbauplänen konsequent auf eine Barrierefreiheit der baulichen Maßnahmen zu achten sein. Denn Barrierefreiheit ist für 10 % der Bevölkerung unerlässlich, für 40 % hilfreich und für 100 % – das sind wir alle – komfortabel. Barrierefreiheit geht uns allen so alle an, und darum halte ich Barrierefreiheit für jede Stadt, und somit natürlich auch für Heide, für ein absolutes Qualitätsmerkmal. Dies kommt in erster Linie natürlich den eigenen Bürgerinnen und Bürgern zugute. Darüber hinaus spielt es auch eine wichtige Rolle, wenn Heide sich zu einem Standort für Tourismus entwickelt.

Im Herbst 2017 hat die Ratsversammlung den Masterplan Mobilität verabschiedet, in dem es auch um die Geh- und Radwege geht. Dieser Masterplan enthält gute Ansätze und ist ein erster Schritt in die richtige Richtung. Als Bürgermeister werde ich mich daher aktiv für seine Umsetzung wie auch für die Weiterentwicklung einsetzen. Hierfür halte ich Gründung eines Arbeitskreises für sinnvoll, in dem auch die Experten einbezogen werden, die wir in Heide ja vor Ort haben. Dazu gehören insbesondere die Mitglieder des sehr aktiven Heider ADFC (Allgemeiner Fahrrad-Club Deutschlands), mit denen ich mich immer gerne zu diesem Thema austausche.

Mit freundlichen Grüßen
Ihr Oliver Schmidt Gutzat